Strandungen

Eisenküste!

Dieser dramatische Name wurde der jütischen Westküste (Nordseeküste) gegeben. Nicht, weil dort Eisen abgebaut wurde, aber weder Schiffe aus Holz noch aus Eisen konnten den Kampf mit den verborgenen Sandbänken gewinnen, die unter der tosenden Oberfläche des Meeres verborgen waren.
Stieß ein Schiff auf eine Sandbank, war es meistens auf Gedeih und Verderb den großen Wellen, die von einem unerbittlichem Wind getrieben ihr endloses Bombardement gegen den Kiel des Schiffes begannen, ausgeliefert. In den 1800er Jahren strandeten in einem Zeitraum von ca. 24 Jahren mehr als 1.200 Schiffe entlang der Westküste, also mehr als 50 Schiffe pro Jahr.
Die Reise der großen russischen Fregatte nach Kronstadt wurde jäh durch die Eisenküste gestoppt. Mit 724 Mann an Bord strandete die Fregatte vor der Buhne 41. Einheimische starteten eine historische Rettungsaktion, um die 724 Männer auf das Festland zu bringen. Nur 5 Männer sind während der Rettungsaktion umgekommen.

Im Kystcentret kannst du original Artefakte von diesem beeindruckenden Schiff sehen und berühren, sowie alles über die Rettungsaktion und warum das Schiff verloren gegangen ist, erfahren. Du erhältst unter anderem einen einzigartigen Einblick in das Leben an Bord, private Briefe und die Vernehmung, die die Kapitän der Katastrophe beschuldigte.

Eine fantastische lokale Historie und wir sind stolz darüber, sie gemeinsam mit dem Museum Lemvig erstellt zu haben.

 

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